Chronik

1920

Am 17. Juni wird unser Verein unter dem Namen „Gartenkolonie Stadtpark Altchemnitz” gegründet und mit der Stadt Chemnitz ein Pachtvertrag über ein Grundstück von etwa 10.500 m² abgeschlossen, welches mit viel Fleiß der Gartenfreunde urbar gemacht wird.

1921/1922

Aufgrund der großen Nachfrage nach Parzellen entschließt sich der Vorstand die Anlage zu erweitern. Zusätzlich wird ein am Harthauer Wald gelegenes „Kartoffel- und Wiesengrundstück” gepachtet.

1927

Als Vorläufer unseres heutigen Vereinsheimes wird 1927 eine sogenannte „Unterkunftshalle” erbaut und eingeweiht, in der die Mitgliederversammlungen stattfinden. Sogar eine Schankgenehmigung kann man vorweisen.

1928 – 1930

Die „Unterkunftshalle” genügt in ihrer Größe und Ausstattung schon bald nicht mehr. Sie ist zu einem beliebten Anlaufpunkt für die Vereinsmitglieder und anderer Gäste geworden. Das veranlasst den Vorstand, die Baulichkeit zu erweitern und einen Küchenraum sowie eine Veranda anzubauen. Des Weiteren wird ein Keller geschaffen und ein Brunnen angelegt.

1933

Ein Grundstück als Dauerland wird von einer Firma in Harthau angekauft (Gärten 35 – 78). Die politischen Verhältnisse veranlassen den gesamten Vorstand zum Rücktritt und ein neuer Vorsitzender wird „per Akklamation” (ohne Wahl) eingesetzt. Für den Vorstandsvorsitzenden lautet der Begriff „Vereinsführer” und Vorstandssitzungen werden zu „Führerbesprechungen”.

1945/1946

Nach dem Ende des Krieges gibt es einen Neubeginn. Mit Beschluss der Landesverwaltung Sachsen vom 14. Februar 1946 wird der Verein aus dem Vereinsregister gestrichen und für die Übergangszeit eine „Kommissarische Vereinsleitung” eingesetzt. Alle nazistischen Mitglieder werden ausgeschlossen und ihre Gärten enteignet.

1948

Von den Mitgliedern wird ein neuer Vorstand gewählt.

1949

Alle aufgelösten Vereine werden zur „Kleingartenhilfe des FDGB” zusammengefasst und der Begriff „Gartenverein” aus dem Sprachgebrauch gelöscht. Unser Verein erhält die Bezeichnung „Anlage am Stadtpark”.

1959

Es erfolgt die Gründung des Verbandes der „Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter” mit der Kurzbezeichnung „VKSK”. Wegen guter Beteiligung beim Aufbau des Lehrgartens an der Werner-Seelenbinder-Straße erhalten wir eine Urkunde, verbunden mit einer Prämie von 70 DDR-Mark. Die Planungsarbeiten für die Elektri­fizierung der einzelne Parzellen beginnen.

1960

Wir feiern unser 40-jähriges Jubiläum im Gasthof Markersdorf. Die erste Konflikt-Kommission wird gegründet. Aus dem gemischten Chor bildet sich unter Leitung des Gartenfreundes Fritz Erdmann der Männerchor des Vereins.

1961/1962

Infolge der Erweiterung der Anlage wird ein neuer Bauschuppen errichtet.

1963 – 1965

Im Teil 1 unserer Anlage wird eine Elektrofreileitung installiert, sodass jede Parzelle mit Strom versorgt werden kann.

1966

Unser Vereinsheim ist zu einem gern besuchten Lokal geworden und das Platzangebot reicht nicht mehr aus. Es beginnen die Vorbereitungen für die Erweiterung des Gastraumes.

1967

Der geplante Anbau des Vereinsheims wird in Eigenleistung fertiggestellt und kann im Herbst eingeweiht werden.

1969

Als Ersatz für die teilweise Auflösung der Kleingartenanlage „Früh auf” wird eine Fläche von 14.755 m² von einem privaten Grundstück gepachtet.

1970

Unser Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet im ehemaligen Gasthof Markersdorf eine Festveranstaltung statt. Eine Fläche von 19.992 m² wird als Ersatz für die Auflösung der Kleingartenanlage „Wochenend” angepachtet. Die auf einem Grundstück eines anderen Eigentümers als „Privat” angelegten Gärten sind in dieser Art nicht mehr erwünscht und müssen an unsere Gartensparte angegliedert werden.

1973

Von der Sparte wird der Antrag auf den Titel „Staatlich anerkanntes Naherholungsgebiet” gestellt. In diesem Zusammenhang besucht uns eine Delegation des Zentralverbandes des VKSK.

1975

Die Straße Försterwinkel, welche unsere Anlage durchquert, erhält eine Teerdecke. Die Arbeiten werden zum größten Teil von den Mitgliedern im Rahmen eines Arbeitseinsatzes durchgeführt.

1977

Unser Vereinsheim wird von Einbrechern heimgesucht. Die Folge ist ein erheblicher Sachschaden. Gestohlen wurden Tabakwaren, Spirituosen sowie eingelagerte Lebensmittel.

1978

Der am Vereinsheim angrenzende „Riedelbach” tritt über die Ufer. Dabei wird auch unser Vereinsheim in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Fußboden erneuert werden muss. Unsere Sparte wird mit dem Titel „Hervorragendes Spartenkollektiv” ausgezeichnet.

1980

Wir feiern unser 60-jähriges Bestehen. Dazu findet eine Festveranstaltung für unsere Mitglieder im Vereinsheim statt. Auf dem Platz vor dem Heim bieten unsere Vereinsmitglieder ihre Erzeugnisse an. Auf vielseitige Weise werden unsere Mitglieder und Gäste unterhalten.

1981

Es beginnen die Planungsarbeiten für Elektro-Erdverkabelung in den Anlagenteilen 1 und 2. Das Dach des Vereinsheimes wird neu gedeckt und die ersten Parkerlaubniskarten eingeführt.

1984

In diesem Jahr werden die Rekonstruktionsarbeiten am Vereinsheim abgeschlossen. Die Sparte wird ausgezeichnet und erhält den Titel „Staatlich anerkanntes Naherholungsgebiet”

1987

In den Anlagenteilen 1 und 2 wird die Erdverkabelung der Elektroleitung abgeschlossen und die alten, überirdischen Leitungen entfernt.

1990

Am 4. September 1990 erfolgt die neue Vereinsgründung. Der Verein wird unter der laufenden Nummer 284 in das Grundbuch eingetragen und erhält den Namen Kleingartenverein „Am Stadtpark” e. V. Chemnitz

1993

Nach dem Ableben des langjährigen Vorsitzenden Gartenfreund Karl-Heinz Oettel, der den Verein über 21 Jahre in Einzelperson leitete, macht sich eine vorgezogene Neuwahl erforderlich. Erstmals wird ein gesetzlicher Vorstand (Vorsitzende, Stellvertreter des Vorsitzenden und Schatzmeister) entsprechend des Bundeskleingartengesetzes gewählt, der den Verein auf gesetzlicher Basis vertritt. Es erfolgt der Antrag auf Rückübertragung des im Rahmen der Enteignung von der Stadt Karl-Marx-Stadt übernommenen, vereinseigenen Flurstück Nr. 314.

1994

Es werden regelmäßige, monatliche Sprechstunden des Vorstandes eingeführt und neue Unterpachtverträge erarbeitet. Weiterhin erfolgen die Vorbereitungsarbeiten für die neue Satzung, Kleingartenordnung und Schiedsordnung. Seitens des Stadtverbandes Chemnitz der Kleingärtner wird eine Gruppen-Lauben-Versicherung angeboten, welche auf freiwilliger Basis Schäden aus Einbruchdiebstahl und Vandalismus in den Kleingärten absichern soll.

1995

Wir feiern das 75-jährige Bestehen unserer Anlage. Die neue Satzung, Gartenordnung und Schiedsordnung werden bestätigt. Alle Gärten werden auf Forderung der Stadt Chemnitz durchnummeriert. Es erfolgt die Neuvermessung der Nutzflächen der Gärten mit den Nummern 1 bis 78, um einheitliche Unterpachtverträge erarbeiten zu können, sodass alle Kleingärtner im Besitz eines Unterpachtvertrages sind. Auf das Vereinsheim wird ein Brandanschlag verübt. Am Vereinsheim wird ein Abstellplatz für Kraftfahrzeuge geschaffen. Die Energieversorgung wird zuführungsseitig auf die Normspannung 400/230 V umgestellt.

1996

Bestätigung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit durch das Garten- und Friedhofsamt der Stadt Chemnitz mit den entsprechenden Beauflagungen: Im Rahmen der ersten Kontrolle der Gemeinnützigkeit der Kleingärten durch die Stadt Chemnitz wird der Verein beauflagt, bis zur nächsten Kontrolle alle hoch wachsenden Wald- und Parkbäume sowie Zweitbauten (dazu gehörten auch stationäre Grillplätze und Wasserbecken mit mehr als 1 m³ Inhalt) zu entfernen.
Einberufung einer Mitgliederversammlung für die Abstimmung, ob das Vereinsheim saniert oder abgerissen werden soll. Im Ergebnis entschieden sich 64 % der anwesenden Mitglieder für eine Sanierung, 34 % waren dagegen und 2 % enthielten sich der Stimme.
Des Weiteren fand eine Sonderversammlung der Kleingärtner mit den Gartennummern 128 bis 154 (privates Pachtgrundstück) statt. Der Grund war, dass 12 Gartenfreunde aus dem Verein austreten und mit dem Grundstückseigentümer einen gesonderten Vertrag auf privater Basis abschließen wollten. Das hätte bedeutet, dass auch die restlichen 18 Kleingärtner zum Austritt gezwungen worden wären. In langwierigen Verhandlungen, in denen unser Verein Unterstützung durch den Stadtverband der Kleingärtner erhielt und durch einen Justiziar gerichtlich vertreten wurde, konnte im Jahr 1998 eine außergerichtliche Entscheidung erreicht werden, sodass die 12 Gartenfreunde ihre Kündigung zurückzogen.

1997

Außerordentliche Mitgliederversammlung mit den Gartenfreunden des Anlagenteiles 2 – Thema: Herauslösung des Teiles 2 aus dem Kleingartenverein. Ein Verpächter fordert höheren Pachtzins, da nach seiner Meinung die auf seinem Grundstück angelegten Gärten den Status eines Erholungsgartens besitzen.
Es findet sich ein neuer Pächter für den Betrieb unseres Vereinsheimes. Zu diesem Zweck wird ein langfristiger Vertrag abgeschlossen, dass seitens des Pächters die bauliche Substanz im Wesentlichen auf dessen Kosten saniert wird. Der Verein als Eigentümer des Vereinsheimes „Brett’l-Hütte” mindert die Pacht derart, dass damit die Vorfinanzierung in einer Laufzeit von 15 Jahren getilgt ist.

1998

Im Anlagenteil 1 erfolgen Einbrüche in 5 Gartenlauben.

1999

Der so genannte „Nadelbaumerlass” (Entfernung aller Nadelgehölze aus den Kleingärten) schlägt bei den Chemnitzer Kleingärtnern hohe Wellen.
Für ihre verdienstvolle Mitarbeit im Verein werden die Gartenfreunde Rolf Hänel (Fachberater und Vorsitzender), Heinz Steyer (ehemaliger Bauleiter) und Heinz Weber (ehemaliger Kassierer) mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner in Gold geehrt. Das ist die höchste Auszeichnung des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner. Weitere Gartenfreunde werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2000

Nach der Sanierung erfolgt am 1. April die Wiedereröffnung des Vereinsheimes. Wegen laufender Überschreitung des Trinkwasserverbrauches werden die Kaltwasserzähler in den Gärten auf Mietbasis installiert. Gartenfreund Steffen Gorodsinsky übernimmt die Wartung.
Für ihre verdienstvolle Mitarbeit im Verein werden die Gartenfreunde Arno Gorodsinsky (ehemaliger langjähriger stellvertretender Vorsitzender), Charlotte Gorodsinsky (langjährige Kassenprüferin) und Helmut Zeuler (Chronist) mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner in Gold geehrt. Weitere Gartenfreunde werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2001

Bezüglich der Minderung der hohen Wasserverluste wird eine Sonder-Mitgliederversammlung einberufen, in deren Ergebnis einheitlich beschlossen wird, dass eine neue Trinkwasserleitung durch eine Fremdfirma gebaut wird, die durch die Mitglieder im Rahmen einer Umlage vorfinanziert wird. Die Abschreibungen für diese Vorfinanzierung wird auf 10 Jahre beschlossen.

2002

In den Folgejahren werden die Hauptwasserleitungen einschließlich der Zuleitungen zum Vereinsheim und bis zu den einzelnen Parzellen erneuert. In diesem Zusammenhang erfolgt die Umstellung der Stromversorgung der Gärten 79 bis 127 auf Erdverkabelung (bisher Freileitung). Die Kosten in Höhe von 36.628 Euro für die Trinkwasserleitung und 3.098 Euro für die Erdverkabelung werden von den Vereinsmitgliedern mit einer Abschreibung von 10 Jahren vorfinanziert. Weiterhin werden die Wege durch die Anlage mit Split neu belegt sowie Tore und Schaukästen erneuert.
Der Ablösebetrag für nicht geleistete gemeinnützige Arbeitsstunden wird in einer Höhe von 12,50 Euro je nicht geleistete Stunde einstimmig von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Mehrere Mitglieder werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2003

Der Mitgliedsbeitrag wird aufgrund der Erhöhung des Mitgliedsbeitrages des Stadtverbandes der Kleingärtner mit 24 Euro pro Mitglied von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Für seine außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet des Kleingartenvereins und als Arbeitsgruppenmitglied beim Stadtverband der Kleingärtner wird Gartenfreund Rolf Hänel in das Ehrenbuch des Stadtverbandes Chemnitz der Kleingärtner eingetragen. Das ist die höchste Auszeichnung des Stadtverbandes Chemnitz der Kleingärtner. Mehrere Mitglieder werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2004

Beginnend ab dem Haushaltjahr 2004 wird erstmalig das Rücklagenkonzept eingeführt und auf Beschluss der Mitgliederversammlung mit 20 Euro je Garten jährlich als Bau- und Investpauschale sowie Mehrverbrauch an Wasser und Elektroenergie festgesetzt.
Für seine 16-jährige Ausübung des Ehrenamtes als stellvertretender Vorsitzender und weitere 17 Jahre als Unterkassierer wird Gartenfreund Arno Gorodsinsky in das Ehrenbuch des Stadtverbandes Chemnitz der Kleingärtner eingetragen.
Mehrere Mitglieder werden in der Jahreshauptversammlung mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2006

Durch einen zu spät festgestellten Wasserrohrbruch laufen unbemerkt 6.330 m³ (6.330.000 l) Wasser weg. Der Schaden beläuft sich auf 12.850 Euro.
Mehrere Mitglieder werden in der Jahreshauptversammlung mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2007

Für ihre verdienstvolle Mitarbeit im Verein wird die Gartenfreundin Gisa Kirner (Schatzmeisterin) mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner in Gold geehrt. Weitere Gartenfreunde werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2008

Für ihre verdienstvolle Mitarbeit im Verein werden die Gartenfreunde Peter Kirchberg und Siegfried Schreiter (Kassenprüfer) mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner in Gold geehrt. Weitere Gartenfreunde werden mit der Ehrennadel des Landesverbandes Sachsen in Silber und Bronze geehrt.

2009

Im Teil 1 der Anlage werden durch die Mitglieder der anliegenden Gärten die Wasserleitungen erneuert.

2010

Der Gartenverein erhält im Februar, rechtzeitig zum Saisonstart, seine erste eigene Internetseite: www.kgv-am-stadtpark.de und feiert vom 18. – 20. Juni sein 90-jähriges Jubiläum.
Auf einer Festveranstaltung werden verdiente Vereinsmitglieder geehrt. Zu Gast ist Peter Paschke, der Vorsitzende des Landes­verbandes der Kleingärtner e. V. Am folgenden Tag gibt es ein Gartenfest mit Pflanzenverkauf, russischen Spezialitäten, Kerzenziehen, Filzarbeiten, Kunstdrucken, Ponyreiten und Tanz. Für Unterhaltung sorgen der 1. Chemnitzer Spielmannszug mit einem Platzkonzert und „Kleingärtner Udo“ mit einer Comedyshow. Am Abschlußtag wird zünftig mit einem musikalischen Frühschoppen gefeiert.

2011

Der Vorstand beschließt, die Gärten 6 und 19 nicht zu vergeben. Stattdessen werden sie als sogenannte „Tafelgärten“ genutzt, deren Ziel es ist, sozial und wirtschaftlich benachteiligten Menschen, eine Möglichkeit zu geben, Obst und Gemüse selbst anzubauen und somit frische Lebensmittel zu erhalten. Der Verein stellt für die Tafelgärtner Wasser und Strom zur Verfügung. Das soziale Projekt der Tafelgärtner ist in Sachsen weit verbreitet. Das Projekt ist befristet für ein Jahr vom Jobcenter Chemnitz der Bundesagentur für Arbeit bewilligt worden.
In diesem Jahr beginnen am Riedelbach die Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Chemnitz. Im Zuge dessen wird ein Parkplatz für den Verein geplant.

2012

Ende März wird der letzte Teil der Wasserleitung erneuert. Nun bekommen auch die Gärten 112 bis 127 einen neuen Wasseranschluß. Im Zuge der Bauarbeiten muß der letzte Teil der Anlage komplett gesperrt werden.

2013

Nach tagelangen und teilweise starken Regenfällen, trat am 2. Juni die Chemnitz über die Ufer. Auch der Riedelbach führte ein Vielfaches seiner ursprünglichen Wassermenge, somit wurden auch viele Gärten und das Vereinsheim in Mitleidenschaft gezogen. Nach nur einer Woche trafen sich viele freiwiilige Vereinsmitglieder zum Beseitigen der Schäden.
Fotos aus diesen Tagen finden Sie in unserer Fotogalerie.

2014

Anfang Mai wurde mit der Beseitigung der bis dahin nicht vergebenen Gärten 2 und 3 begonnen, welche direkt an der Zufahrt zum Vereinheim liegen. Auch hier halfen wieder viele freiwillige Vereinsmitglieder mit, um optimale Voraussetzungen fü den Neubau zu schaffen.
Nach einem aufwändigen Beantragungsverfahren bekam der Verein von der Stadt Chemnitz endlich die Genehmigung zur Umwidmung der Fläche, um einen Parkplatz für die Vereinmitglieder und ihre Gäste zu schaffen. Somit stand dem Parkplatzneubau nichts mehr im Wege. Die Planung und Finanzierung wurde im Vorfeld auf der Jahreshauptversammlung besprochen und abgestimmt. Die Planung übernahm ein Architekturbüro, die Finanzierung erbrachte der Verein aus bis dahin gebildete Rücklagen sowie 6000 € Fördermittel, welche der Verein nach Antrag von der Stadt Chemnitz erhielt.

2015

Das große Projekt des Vereins, der Parkplatzneubau, konnte in diesem Jahr endlich vollendet werden. Außerdem waren nun endlich auch alle Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 beseitigt.
Im Dezember fiel der Strom im Vereinsheim aus. Schnell wurde ein entsprechendes Baukabel verlegt, um die Stromversorgung im Vereinsheim auch über die Wintermonate zu sichern.

2016

Im Februar wurde das Baukabel aufgrund der hohen Metallaufkaufpreise gestohlen. Somit entstand wieder ein Schaden von ca. 1000 €. Ingesamt kostete das Wiederherstellen der Stromversorgung für das Vereinsheim fast 5000 €.
Im März kam es leider wieder mal zu Einbrüchen in sieben Lauben des Vereins.
Auf der Jahreshauptversammlung am 16. April 2016 übergab Gartenfreundin Carla Peske auf eigenen Wunsch nach 17 Jahren das Amt des Vereinvorsitzenden an den bisherigen Stellvertreter Enrico Meszaros. Weiterhin wurden Ronny Geppert zum stellvertretenden Vorsitzenden und Annette Ruppe zur Schatzmeisterin gewält.

2017

Auf der Jahreshauptversammlung am 1. April 2017 wurden ein Thema heftig diskutiert: Es ging um die Erhöhung des Vereinsbeitrages für den Stadtverband Chemnitz. Dieser hatte wenige Tage zuvor beschlossen, den Beitrag für die Mitgliedsvereine anzuheben, um damit Flächen von Kleingartenvereinen, welche sich auf Privatgrundstücken befinden, anzukaufen, um diese Vereine vor einer Kündigung ihrer Flächen zu bewahren.
Freie Presse Chemnitz vom 27. März 2017
Die Mitglieder unseres Gartenvereins diskutierten heftig über die Finanzierung diese Beitrages. Ein Beschluss wurde jedoch nicht gefasst.
Am 21.10.2017 fand in einer Unterbrechung der Zählerablesung eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim statt. Vorsitzender Enrico Meszaros informierte die anwesenden Mitglieder, dass der Vorstand in der derzeitigen Zusammensetzung im neuen Jahr nicht mehr bestehen wird. Daher wurden die Mitglieder aufgefordert, sich für die Positionen des Vorstandsvorsitzenden bzw. des Stellvertreters zu bewerben und sich auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl zu stellen. Interessierte Mitglieder konnten sich schriftlich beim Vorstand melden und wurden gebeten, an der nächsten Vorstandssitzung teilzunehmen.
Ferner wurde der Austausch der Stromzähler diskutiert, da viele Stromzähler veraltet und nicht geeicht waren. Die Mitglieder einigten sich darauf, dass beim nächsten Wasserablesen neue Stromzähler ausgegeben werden. Den Einbau konnten die Mitglieder selbst organisieren oder eine von dem Verein beauftragten Firma durchführen lassen.
Am 10.12.2017 erfolgte ein Einbruchdiebstahl in das Bauhhoflager, bei dem Geräte im Wert von über 1000 € gestohlen wurden.

2018

Am 25.09.2018 hat der Vorstand auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung die Amtsenthebung des bisherigen Vorsitzenden beschlossen. Die Beendigung der Zusammenarbeit und die Amtsenthebung erfolgte auf der Grundlage der Satzung § 8 (6) mit sofortiger Wirkung. Bis zu einer Neuwahl übernimmt der bisherige Stellvertreter Erhard Kroker die Amtsgeschäfte des Vorsitzenden. Die Arbeit des Vorstands wurde mit dieser Maßnahme nicht beeinträchtigt.

Herzlichen Dank an unseren langjährigen Chronisten Helmut Zeuler für die Zusammenstellung der Daten und Ehrenmitglied Rolf Hänel für die Mitarbeit.

Wenn Sie Interesse an der Geschichte des Kleingartenwesens haben oder weitere Informationen benötigen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch im Deutschen Kleingärtnermuseum.

Trotz sorgfältiger Recherche ist es möglich, dass wir ein Ereignis nicht berücksichtigt haben, da die Chronik nur teilweise erhalten ist. Wenn Sie Hinweise haben, Ihnen ein Ereignis besonders am Herzen liegt oder sich einfach nur Fehler eingeschlichen haben, dann schreiben Sie uns: chronist@kgv-am-stadtpark.de.
Weiterhin freuen wir uns jederzeit über alte Fotos oder Dokumente. Möchten Sie Ihre Erinnerungsstücke nicht aus den Händen geben, werden wir Ihre Fotos oder Dokumente sorgfältig digitalisieren und Sie bekommen sie umgehend zurück.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
Der Chronist

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Unser Vereinsheim in den 60er Jahren.  Fotos 1 bis 7: Vereinsarchiv

Unser Vereinsheim in den 60er Jahren. Foto: Vereinsarchiv
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Umzug zum Kinder- und Gartenfest – etwa 1958.

Umzug zum Kinder- und Gartenfest – etwa 1958. Foto: Vereinsarchiv
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Der gemischte Vereinschor unter der Leitung von Fritz Erdmann – etwa 1958/59.

Der gemischte Vereinschor unter der Leitung von Fritz Erdmann – etwa 1958/59. Foto: Vereinsarchiv
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1961 – Bauarbeiten für den Bau- und Geräteschuppen am Vereinsheim.

1961 – Bauarbeiten für den Bau- und Geräteschuppen am Vereinsheim. Foto: Vereinsarchiv
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Erschließung und Aufbau von Teil 3 Anfang der 70er Jahre. Im Foto der Garten 112.

Erschließung und Aufbau von Teil 3 Anfang der 70er Jahre. Im Foto der Garten 112. Foto: Vereinsarchiv
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Neubeginn des Teils 3 auf dem ehemaligen Meyerschen Feld im Jahre 1971.

Neubeginn des Teils 3 auf dem ehemaligen Meyerschen Feld im Jahre 1971. Foto: Vereinsarchiv
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1975: Die Straße Försterwinkel, welche unsere Anlage durchquert, erhält eine Teerdecke.

1975: Die Straße Försterwinkel, welche unsere Anlage durchquert, erhält eine Teerdecke. Foto: Vereinsarchiv
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1975: Bauarbeiten an der Straße Försterwinkel.

1975: Bauarbeiten an der Straße Försterwinkel. Foto: Vereinsarchiv
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2000: Sanierung und Neuaufbau des Vereinsheims „Brett’l-Hütte”  Foto: Helmut Zeuler

2000: Sanierung und Neuaufbau des Vereinsheims „Brett’l-Hütte” Foto: Helmut Zeuler
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Der Weg zum Vereinsheim im Winter 2006.  Foto: Helmut Zeuler

Der Weg zum Vereinsheim im Winter 2006. Foto: Helmut Zeuler
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2010: Gartenfest zum 90-jährigen Vereinsjubiläum.  Foto: Verein

2010: Gartenfest zum 90-jährigen Vereinsjubiläum. Foto: Verein
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2. Juni 2013: Das Hochwasser richtet großen Schaden an.
Foto: Verein

2013: Das Hochwasser am 2. Juni richtet großen Schaden an. Foto: Verein
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2013: Fleißige Helfer arbeiten an der Beseitung der Hochwasser­schäden.  Foto: Verein

2013: Fleißige Helfer arbeiten an der Beseitung der Hochwasserschäden. Foto: Verein
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